Am Anfang war ich sehr verliebt

Am Anfang war ich sehr verliebt*
Frauen erzählen von Liebe, Gewalt und einem Neubeginn im Frauenhaus
Mandelbaum Verlag Wien 2008

* gemeinsam mit Andrea Brem

“Es war schön, dass immer jemand zum Reden da war. Man ist nur in die Küche gegangen und hat bis in die Nacht geplauscht. Daher bin ich nie in so eine Krise gestürzt. Man wird einfach getragen von den anderen Frauen.” Frau V.

In diesem Buch geht es um biografische Wendepunkte, um Erfahrungen des Ausgesetzt-Seins, um das Retten des eigenen Lebens - Frauen, die Zuflucht in Frauenhäusern gefunden haben, erzählen.

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distributed by: www.mandelbaum.at

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PRESSESTIMMEN

Die ganz persönlichen und zutiefst berührenden Texte der Frauen, die durch sehr einfühlsame und vorsichtige Interviews der Autorinnen zustande gekommen sind, belegen wieder einmal, dass der Slogan der Neuen Frauenbewegung - "Das Persönliche ist politisch" - besonders das Geschlechterverhältnis betreffend, leider noch immer traurige Gültigkeit besitzt. Der Machtanspruch des Mannes über Frauen und Kinder und seine Durchsetzung dieses Anspruches mit dem Mittel der Gewalt kennt weder nationale, noch bildungs - oder schichtspezifische Grenzen. Die hierarchische Ordnung des Mannes über die Frau erweist sich auch heute noch als strukturelle Gewalt, die weit über einzelne individuelle Geschichten hinaus reicht.

Dieses Buch besitzt enorme Wichtigkeit. Endlich erhalten diese Frauen - und auch ihre Kinder kommen zu Wort - jenen öffentlichen Raum, der ihnen schon lange zugestanden wäre. Mit dem Bericht ihrer ganz persönlichen Realitäten tragen sie zur Wahrheit bei. Zum Wachrütteln einer Gesellschaft, die Geschlechterbeziehungen nur zu gern mit der rosaroten Brille sieht und auch in nächster Nachbarschaft wegschaut, wenn Frauen von ihren Männern geschlagen, psychisch gequält oder sonst wie verletzt werden.
dabu/dieStandard.at, 24.11.2008

 

“Es sind Überlebensgeschichten von Heldinnen, die niemals Heldinnen solcher Dramen werden wollten.”
LIVE 29/08

 

Karin Berger , die u.a. mit einem berührenden Filmporträt über Ceija Stojka Aufsehen erregte und kürzlich mit ihrem ‘”Herzausreisser”-Film über die neuen Strömungen beim Wienerlied gefeiert wurde, hat gemeinsam mit der diplomierten Sozialarabeiterin Andrea Brem ein Buch gemacht, das ohne falsche Betroffenheitsduselei verständlich macht was in Frauen – und auch in Kindern – vorgeht, die aufgrund von männlicher Gewalt in einem der Wiener Frauenhäuser Zuflucht suchen.
VON 3/ 2008

 

“…Das Buch lässt also Frauen sprechen, denen eines der Frauenhäuser zur ersten Zufluchtsstätte für sie selber und oft auch für ihre Kinder geworden ist. (......)
Finanzielle Abhängigkeit, mangelndes Selbstwertgefühl und die Angst, ihre Kinder zu verlieren, sind die Hauptursachen, warum Frauen lebensgefährlich lange in Gewaltbeziehungen ausharren. Oft machen sie sich vor, ihr Partner liebe wenigstens die Kinder. Dass die Kinder meist mehr mitkriegen von der gewalttätigen Beziehung zwischen den Eltern, als diese wahrhaben wollen, kann in dem Buch auf eindrückliche Weise nachgelesen werden.
…Dass es gelungen ist, die Frauen selbst zu Wort kommen zu lassen, dass sie authentisch und intensiv erzählen, ist die besondere Leistung dieser Veröffentlichung.….”
Monika Heuss. AUF, Dezember 2008

 

“Empfehlung: Unbedingt lesen. Stellenweise hart, weil unglaublich berührend und schlimm unter welchen Bedingungen manche Frauen leben müssen, aber auch wertvoll.”
Der rote Salon, Dezember 2008

 

“….Es ist erschütternd, dass keine Altersstufe vor häuslicher Gewalt geschützt ist und auch Sechzigjährige in Frauenhäuser einziehen. Betreuerinnen, Sozialarbeiterinnen und Psychologinnen berichten von ihren Erfahrungen mit Opfern. Kinder, die in Frauenhäusern leben oder gelebt haben, erzählen von ihrem Alltag und ihren Sorgen. Dazu durchziehen Fotografien aus dem Leben in den Frauenhäusern von Ruth Ehrmann das Buch.”
Dinah Shilhan, UNIQUE


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