Geteilte Geschichte
 

Video-Installation für die Ausstellung:
GETEILTE GESCHICHTE Viyana-Beč-Wien
WIENMUSEUM 5.10.2017 - 11.2.2018

 
Regie: Karin Berger, Kamera: Manfred Neuwirth,
Ton und Schnitt: Dariusz Kowalski
Ausstellungsarchitektur: Conny Cossa / Maximilian-Paul Hertz
Produktion: Medienwerkstatt Wien, Grafik: Studio Es
 
KuratorIn: Vida Bakondy, Gerhard Milchram
 
mit:
Cahit Çakir
Ali Gedik
Slobodanka Kudlaček-Ritopečki
Niko Mijatović
Zorica Mijatović
Durda Srbovan
Vasilija Stegić
Gülgün Stoiber
Nurten Yilmaz

Die Arbeitsmigration aus Jugoslawien und der Türkei hat die Stadt Wien seit den 1960er-Jahren entscheidend geprägt und verändert. Mit den damaligen Anwerbeabkommen sollte es österreichischen Unternehmen ermöglicht werden, den akuten Arbeitskräftemangel kurzfristig auszugleichen; viele "Gastarbeiter" kamen ihrerseits mit der Vorstellung, eine Weile in Österreich zu arbeiten, um sich später mit dem angesparten Geld eine bessere Existenz in ihrem Heimatland zu ermöglichen. Doch die Idee einer zeitlichen Befristung erwies sich in vielen Fä:llen als unrealistisch. Familienmitglieder zogen nach, Vereine wurden ins Leben gerufen, Geschäfte und Unternehmen von Migrant_innen gegründet – und die geplante Rückkehr auf später verschoben.
Auf Basis von Objekten und Materialien, die im Zuge des Projektes "Migration Sammeln" 2015/16 für das Wien Museum gesammelt wurden, eröffnet die Ausstellung "Geteilte Geschichte. Viyana - Beč - Wien" Einblicke in den Alltag der Menschen – sei es am Arbeitsplatz, in der Schule oder in der Freizeit. Mit persönlichen Erinnerungen untrennbar verknüpft, erzählen oftmals profane Alltagsdinge sehr unterschiedliche Geschichten, Erfahrungen und Erlebnisse.
 
 
Labour migration from former Yugoslavia and from Turkey has made its imprint on Vienna since the 1960s and has wrought substantial changes in the city. Recruiting agreements concluded at the time sought to help Austrian businesses overcome an acute shortage of domestic labour. Among the migrant workers who came to Austria, many believed they would take a job here for a while to save up for a better life in their home countries. But the plans for non-permanent working arrangements turned out to be unrealistic in many cases. Workers were joined by their families, and migrants founded civic associations, opened shops and other businesses – and kept postponing their planned return.
Using objects and materials which Wien Museum acquired through its project "Migration Sammeln – Collecting Migration" in 2015-16, the exhibition "Moving history. Viyana - Beč - Vienna" has been designed to give visitors insights into the daily lives of migrants – at work, at school and in their spare time. Many of the items on display are unspectacular as such, but all of them are intimately linked to personal memories and tell many different stories, speaking of personal experiences and life events.

 

Publikation:
Schere Topf Papier. Objekte zur Migrationsgeschichte. Arif Akkiliç, Vida Bakondy, Ljubomir Bratić, Regina Wonisch (Hg.), Mandelbaum Verlag.
Im WIENMUSEUM bereits vergriffen

 

http://www.wienmuseum.at/de/aktuelle-ausstellungen/ansicht/geteilte-geschichte-viyana-bec-wien.html

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